
Fachtagung Häusliche Gewalt
- Nathalie Strassmann
- 25. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Gewaltprävention beginnt lange vor der Tat.
Heute durfte ich an der Fachtagung «Und bist du nicht willig… Häusliche, sexualisierte und geschlechterspezifische Gewalt gegen Frauen im Kontext von Männlichkeitsnormen und Migration» des Kantons Zürich teilnehmen. Im Zentrum standen wichtige Fragen: Wie entstehen gewaltfördernde Männlichkeitsbilder? Welche Rolle spielen gesellschaftliche und migrationsbedingte Faktoren? Und vor allem: Wie können wir früher und wirksamer präventiv handeln?

Besonders wertvoll war der interdisziplinäre Austausch zwischen Wissenschaft, Justiz, Prävention und Praxis. Gewaltprävention gelingt nur, wenn wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Für mich wurde einmal mehr deutlich:
Prävention bedeutet nicht nur, auf Gewalt zu reagieren. Prävention bedeutet, Menschen frühzeitig zu stärken, Rollenbilder kritisch zu hinterfragen und Kompetenzen zu fördern, die Gewalt gar nicht erst entstehen lassen.
Als ehemalige Polizistin und heute mit be ready in der Gewaltprävention und Selbstverteidigung tätig, nehme ich viele Denkanstösse und neue Impulse für meine Arbeit mit. Denn nachhaltige Prävention beginnt mit Wissen, Haltung und dem Mut, auch schwierige Themen offen anzusprechen.
Vielen Dank an die Organisierenden (Kanton Zürich, männer.ch) und allen Referierenden (Beat Jans, Jacqueline Fehr, Nora Markwalder, Markus Theunert, Kambez Nuri) für diesen wichtigen Beitrag zu einer sichereren und respektvolleren Gesellschaft.




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